{"id":12,"date":"2020-10-26T14:19:34","date_gmt":"2020-10-26T14:19:34","guid":{"rendered":"https:\/\/a-s-hofem.de\/?p=12"},"modified":"2020-10-26T14:19:34","modified_gmt":"2020-10-26T14:19:34","slug":"verkabelungstechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/a-s-hofem.de\/?p=12","title":{"rendered":"Verkabelungstechnik"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorwort zum Vorwort<\/h2>\n\n\n\n<p>Hier sind die Reste meiner einstigen &#8222;Netzwerktechnik&#8220;-Seiten gelandet. Seiten mit Grundlagenwissen gibt es wirklich genug &#8211; von der Wikipedia bis zur <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.netzmafia.de\" target=\"_blank\">Netzmafia<\/a>, da brauche ich nicht auch noch hier Bytes verbrauchen. Daher hier der praktische, handwerkliche Teil. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erg\u00e4nzung anl\u00e4sslich der \u00dcbertragung nach WordPress:<\/strong><br>Bitte beachten: dieser Text ist steinalt. Die letzte inhaltliche \u00dcberarbeitung fand 2011 statt. Es k\u00f6nnen sich durchaus Normen ge\u00e4ndert haben. Was sich definitiv ge\u00e4ndert hat, sind die Beschaffungsm\u00f6glichkeiten z.B. \u00fcber den Online-Handel! <br>Einige grunds\u00e4tzliche Dinge sollten aber Bestand haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorwort  &#8211; \u00fcber den Zweck dieses Dokuments<\/h2>\n\n\n\n<p>Nein, das ist kein Handbuch f\u00fcr den professionellen Verkabler \u2013 davon gibt es gen\u00fcgend in jeder Bibliothek. Es ist auch nicht als Selbstlernkurs f\u00fcr die Elektrofirma gedacht, die f\u00fcr ihre Stromkunden auch gerne Datenkabel legen m\u00f6chte \u2013 lassen Sie\u2019s lieber wenn Sie es so lernen wollen! Liebe Fachleute, Freaks und Profis: ja, ich wei\u00df dass hierin vieles grob vereinfacht dargestellt ist, aber es ist auch nicht f\u00fcr Euch geschrieben!<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Site ist f\u00fcr den Privatmann gedacht, der seine Wohnung \/ sein Haus verkabeln m\u00f6chte \u2013 oder auch nur zwei PCs in unterschiedlichen R\u00e4umen vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Etwas Theorie &#8211; oder warum nicht immer sein darf was sein kann<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie zum Beispiel im Bereich der Elektrik gibt es auch im Bereich der Datenverkabelung Dinge, die zwar (u.U. auch nur f\u00fcr gewissen Zeit) funktionieren, die man aber besser lassen sollte. W\u00e4hrend man im 230V-Bereich von Basteleien schon wegen der Gefahr f\u00fcr Leib und Leben absehen sollte, geht es im Bereich der Informations\u00fcbertragung mehr um die Faktoren Zuverl\u00e4ssigkeit, Wartbarkeit und St\u00f6rungen. Da sich diese St\u00f6rungen auch auf Dritte beziehen k\u00f6nnen, hat der Gesetzgeber einige Vorschriften erlassen, die man als Betreiber einer Hausverkabelung einzuhalten \u2013 und dies auch nachzuweisen! \u2013 hat. Geregelt wird dies im sog. EMVG, im Gesetz \u00fcber die elektromagnetische Vertr\u00e4glichkeit von Ger\u00e4ten. Hier wird festgelegt, dass das Gesamtsystem konform zu den Normen EN 55022 und EN 50082-1 sein muss. Weiterhin ist nat\u00fcrlich die gute alte VDE zu beachten. Hierzu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis soll dieses Gesetz daf\u00fcr sorgen, dass beim Einschalten eines Netzwerkes z.B. nicht s\u00e4mtliche Fernseher der n\u00e4heren Umgebung nur noch Geflimmer zeigen. F\u00fcr Sie als Betreiber sollte der Nutzen sein, dass Sie auch dann noch Daten \u00fcbertragen k\u00f6nnen, wenn sich Frau M\u00fcller von gegen\u00fcber die Haare f\u00f6hnt oder der Funkamateur im Nachbarhaus grade seinen Booster hochgefahren hat, weil er mit Australien redet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der nasse Schn\u00fcrsenkel und andere S\u00fcnden<\/h3>\n\n\n\n<p>Um einen alten LAN-Technikerspruch zu zitieren: &#8222;10BaseT \u00fcbertr\u00e4gt man noch \u00fcber einen nassen Schn\u00fcrsenkel!&#8220;. Getreu dieses Spruches verwendet der Praktiker gerne billige und\/oder vorhandene \u00dcbertragungsmedien. Da wird ein Netzwerk zus\u00e4tzlich \u00fcber ein vorhandenes Telefonkabel geschaltet, oder was der Spielchen mehr sind. Hauptsache schnell und billig.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum oft grenzenlosen \u00c4rger der Konformisten klappt dies in 90% der F\u00e4lle sogar! Deren Gef\u00fchle dabei sind ungef\u00e4hr wie die der gesetzestreuen Autofahrer, die mit 80 durch die Autobahnbaustelle fahren und dabei von einem Raser mit 200 Sachen \u00fcberholt werden \u2013 und dieser ungeschoren bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zu vielen Rasern wei\u00df der Praktiker aber meist, was er tut. Wenn der \u201eZehnprozentfall\u201c eintritt, misst man die fragliche Leitung schnell durch und tauscht dann mit einem verlegenen Grinsen die Billigstrippe gegen das normgerechte Teil aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier ist aber das Problem: Es besteht die Gefahr, die Ausnahme zur Regel zu machen, soll hei\u00dfen \u2013 nur wenn man sich gut genug auskennt, kann man eine Norm verlassen. Nur wenn man die m\u00f6glichen Folgen kennt und identifizieren kann, sollte man gesetzte Grenzen \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider finden sich heute viele selbsternannte Experten, die Ausk\u00fcnfte geben wie &#8222;Aber nat\u00fcrlich kannst Du zwischen Dir und Deinem Kumpel im Nachbarhaus einfach ein Netzwerkkabel verlegen. Ja, eine Telefonstrippe tut\u2019s auch! Ich wei\u00df dass, weil es beim Schwager vom Fris\u00f6r meiner Tante auch so funktioniert hat!&#8220; Auch wenn diese Schwagertantenfris\u00f6r-L\u00f6sung unter Umst\u00e4nden wirklich funktioniert &#8211; wenn der arglose Anwender mit geschw\u00e4rzten Augenbrauen aus dem brennenden Zimmer fl\u00fcchtet ist es zu sp\u00e4t, den Begriff des Blitzschutzes bei Kupferleitungen im Freien einzubringen. Den Teenager mit seinem getoasteten Motherboard tr\u00f6stet es auch nur bedingt, wenn man im Nachhinein die M\u00f6glichkeit unterschiedlicher elektrischer Geb\u00e4udepotentiale erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anleitung zum Gesetzesbruch<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ich Ihnen jetzt Angst gemacht habe, so war das durchaus beabsichtigt. Aber keine Sorge, solange es sich um Verkabelungen im privaten Bereich handelt, tastet der Arm des Gesetzes meist ins Leere. Ein anderes Thema sind Installationen, die gewerblich genutzt werden. Wer hier selber bastelt, verdient alle Konsequenzen, die es strafrechtlich geben kann. Ebenso, wer meint, sein Hauselektriker k\u00f6nne das mal so eben mitmachen. Im Zweifel haftet n\u00e4mlich nicht der Installateur sondern der Betreiber! Bleiben wir also im privaten Heimbereich. Hier wird man nur dann unangenehm auffallen, wenn der liebe Nachbar nur noch Kratzen im Radio hat, wenn wir online sind. Dies kann man relativ einfach ausschlie\u00dfen \u2013 der Rest hat nur Innenwirkung, man kann sich also h\u00f6chstens selber schaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Anmerkung: Nat\u00fcrlich verurteile ich aufs Sch\u00e4rfste jeden Versuch, sich \u00fcber bestehende Vorschriften hinwegzusetzen. Selbstverst\u00e4ndlich gehe ich davon aus, dass die Konformit\u00e4t jeder Heiminstallation durch eine qualifizierte Endkontrolle best\u00e4tigt und belegt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>So, jetzt k\u00f6nnen wir anfangen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Safety First oder Mein Feind, der Strom<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich habe gelogen! Ich habe oben erw\u00e4hnt, dass die meisten Verkabelungsfehler nur Innenwirkung haben. Das stimmt so nicht, n\u00e4mlich immer dann, wenn Strom ins Spiel kommt! Hier k\u00f6nnen auch Dritte zu schaden kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundregel: \u00dcberall, wo es um Strom geht, sollten Sie die Finger weg lassen \u2013 oder zumindest einen Fachmann zu Rate ziehen. Das gilt auch dann, wenn Sie schon oft in Ihren Verteilerkasten geschaut haben und an Ihrer Modelleisenbahn immer alles selber l\u00f6ten. Lassen Sie sich nicht von der scheinbaren L\u00e4ssigkeit verf\u00fchren, mit der Elektriker an Stromkabeln rumfuhrwerken. Erstens wurden diese Leute darin ausgebildet \u2013 und zweitens w\u00fcrden die Gr\u00e4ber aller Profis, die bei Stromunf\u00e4llen ums Leben gekommen sind, wohl mehr als einen Friedhof f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt ein Regelwerk namens VDE 0100 in dem der Umgang mit Strom behandelt wird. Im Prinzip \u2013 so hat es mir mal ein Elektromeister erkl\u00e4rt \u2013 ist es eine Sammlung aller Dinge, die irgendwann mal schief gegangen sind und der Methode, wie man das in Zukunft vermeidet. Diese Norm hat auch einigen Einfluss auf Datenverkabelungen \u2013 und leider nicht immer nur positive. Was f\u00fcr eine Gl\u00fchlampe oder eine Waschmaschine gut ist, muss f\u00fcr einen PC nicht unbedingt gut sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das soll uns aber nicht weiter interessieren, wenn wir ein paar Regeln beachten:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Sobald Kabel in der Wand verlegt werden sollen, lassen wir die Schlitze \/ Leerrohre von einem Fachmann vorbereiten!<\/h6>\n\n\n\n<p>Warum? Erstens hat dieser das passende Werkzeug, um meterlange Schlitze in Mauerwerk zu schneiden (Hammer und Mei\u00dfel, oder auch der Elektromei\u00dfel, sind hierzu heutzutage nicht mehr bei allen tragenden W\u00e4nden zugelassen!) und zweitens wei\u00df er, wo die Installationszonen nach DIN 18015 sind. Und wenn Sie jetzt sagen: &#8222;Das ist mein Haus \u2013 da bestimme ich, wo die Kabel liegen&#8220;, k\u00f6nnte Ihre Geb\u00e4udeversicherung im Falle eines Falles anderer Meinung sein, auch wenn Ihr kreativ verlegtes Netzwerkkabel vielleicht wirklich nichts mit dem feurigen Ableben Ihrer vier W\u00e4nde zu tun hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem gibt es die DIN 1053-1, in der detailliert festgelegt wird, wie tief, wie lang und wo Schlitze in tragende W\u00e4nde bestimmter Dicke gemacht werden d\u00fcrfen um die Statik des Hauses nicht zu gef\u00e4hrden. Wir wollen doch nicht, dass zwar das Netzwerk l\u00e4uft, aber sich die Zimmerdecke senkt\u2026<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><br>Strom- und Datenkabel d\u00fcrfen nicht ins selbe Bett<\/h6>\n\n\n\n<p>Soll hei\u00dfen: Auch wenn die Versuchung gro\u00df ist, weil doch im vorhandenen Leerrohr noch soviel Platz ist \u2013 niemals die beiden Kabeltypen zusammen verlegen ohne das eine Abtrennung vorhanden ist. Im Fachjargon spricht man von einer &#8222;mehrz\u00fcgigen&#8220; Kabelf\u00fchrung. Warum? Ok, man kann es sich einfach machen und sagen: in der DIN 50174-2 ist es verboten. Praktischer Grund ist die Sicherheit, damit bei Kabelbesch\u00e4digungen nicht pl\u00f6tzlich 230V auf einem unschuldig aussehenden Datenkabel liegen k\u00f6nnen. Zudem kann flie\u00dfender Strom auch noch St\u00f6rungen in ein parallel laufendes, anliegendes Datenkabel induzieren.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Auf einem Datenkabel darf kein Strom flie\u00dfen<\/h6>\n\n\n\n<p>Nein, ich bringe hier keine Selbstverst\u00e4ndlichkeiten \u2013 es wird nur etwas technischer. Es handelt sich um ein gro\u00dfes Problem, an dem viele \u2013 auch professionelle \u2013 Netze kranken. Hier ist die oben erw\u00e4hnte VDE der Schurke im Spiel. Dort wird u.a. festgelegt, dass \u2013 wenn vorhanden \u2013 ein Kabelschirm auf beiden Seiten eines Kabels aufzulegen ist. Das ist unter idealen Bedingungen auch eine prima Idee, garantiert es doch eine saubere Erdung und Schirmung. Wenn wir statt eines Netzwerkes Heizl\u00fcfter oder K\u00fchlschr\u00e4nke betreiben wollten, w\u00e4re auch alles ok.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohnen Sie in einem Altbau? Unter Umst\u00e4nden aus den Sechzigern oder noch \u00e4lter? Dann stehen die Chancen gut, dass bei Ihnen noch die &#8222;klassische Nullung&#8220; in den W\u00e4nden lauert: Soll hei\u00dfen, der Neutralleiter N (heute blau) und der Schutzleiter PE (heute gr\u00fcn\/gelb) sind miteinander verbunden (nennt sich dann PEN-Leiter|Nullleiter (PEN)). Das ist nicht ganz so schlimm wie es sich anh\u00f6rt \u2013 beide sind sowieso geerdet, also mit der Fundamenterdung unter Ihrem Haus verbunden. Au\u00dferdem hat man damit fr\u00fcher Kabel gespart. Das Problem f\u00fcr den Datenverkehr: Wenn Verbraucher im Netz arbeiten, flie\u00dfen Str\u00f6me nicht (wie in modernen Installationen) \u00fcber den Neutralleiter, sondern \u00fcber die &#8222;Masse&#8220;. Strom ist aber ein fauler Geselle und geht grunds\u00e4tzlich den Weg des geringsten Widerstandes &#8211; und da liegt auf einmal Ihr sch\u00f6nes neues Netzwerkkabel mit dem tollen niederohmigen, mehrschichtigen Geflecht- und Folien- und Einzelschirm\u2026 und pl\u00f6tzlich tummeln sich einige muntere Ampere an Stellen wo sie nicht hingeh\u00f6ren! Die aus diesen &#8222;vagabundierenden&#8220; Str\u00f6men resultierenden intermittierenden St\u00f6rungen schiebt man dann gerne den Herren Murphy oder Gates in die Schuhe\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst in einem Neubau (seit Anfang der Siebziger ist diese Art der Stromf\u00fchrung in Deutschland verboten) kann so eine Verbindung vorkommen, meist durch ein Elektroger\u00e4t mit einem Fehler, durch den ein \u00e4hnlicher Effekt eintritt \u2013 oder durch einen uninformierten Planer\/Elektriker.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gewissenhafte Netzwerkplaner pr\u00fcft daher, ob er nicht ein ungeschirmtes Netzwerkkabel verwenden kann (wo keine Schirmung ist, muss auch keine aufgelegt werden), der reiche Bauherr l\u00e4sst gleich Glasfaserkabel legen &#8211; und der gerissene Techniker z\u00fcckt sein Taschenmesser und schneidet die Schirmung an einem Ende der Leitung weg! Das auf diese ebenso einfache wie wirkungsvolle Ma\u00dfnahme laut EMVG Bu\u00dfgelder bis zu 50.000 EUR stehen, wird dabei vornehm ignoriert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kabel<\/h3>\n\n\n\n<p>In meinen Ausf\u00fchrungen \u00fcber die \u00dcbertragungsmedien bin ich schon etwas auf die unterschiedlichen Arten von Netzwerkkabeln eingegangen. In diesem Teil will ich mich im Augenblick auf die \u00e4lteste Art von Medien beschr\u00e4nken \u2013 die Kupferkabel. Auch wenn sie immer wieder angeblich abgel\u00f6st werden und heutzutage auch wirklich relativ viel mit optischen Medien (Glas- bzw. Kunststofffasern) oder kabelloser \u00dcbertragung (WLAN) gearbeitet wird, haben Kupferkabel immer noch den L\u00f6wenanteil am Netzwerkmarkt. Der Grund: sie sind universell einsetzbar, relativ billig und einfach zu verlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der augenblickliche (2011) Standard bei Kupferkabeln sind die \u201eTwisted-Pair-Kabel\u201c, also symmetrische, paarweise verdrillte Adern. Standardm\u00e4\u00dfig sind pro Kabel acht Kupferadern zu vier Paaren verdrillt.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Verlegekabel vs. Patchkabel<\/h6>\n\n\n\n<p>Die Beschaffenheit der Kupferadern bestimmt die Art des Kabels. W\u00e4hrend das Verlegekabel aus massiven Kupferdr\u00e4hten besteht, ist dies im Patchkabel eine Litze, also viele d\u00fcnne Dr\u00e4htchen. \u00c4hnliches kennen wir aus dem 230V Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verlegekabel hat wesentlich bessere \u00dcbertragungseigenschaften, sollte daher den L\u00f6wenanteil (Laut Norm 90%) der erlaubten Gesamtkabell\u00e4nge von 100 Metern ausmachen. Durch die massiven Adern ist es relativ unflexibel und kann nicht beliebig oft gebogen werden, ohne das ein Bruch auftreten kann \u2013 daher ist es nur f\u00fcr die feste Verlegung gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Patchkabel ist d\u00fcnner, flexibler und damit handlicher, hat aber einen relativ hohen Innenwiderstand. Der Anteil dieser Kabel am Strang sollte also tunlichst klein gehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Dose\/Verlegekabel vs. Stecker\/Patchkabel<\/h6>\n\n\n\n<p>Ein ganz wichtiger Aspekt: Auf Patchkabel k\u00f6nnen nur Stecker gecrimpt werden, w\u00e4hrend Verlegekabel nur in Dosen passen. Das ist etwas, was man Hobbyverkablern immer wieder erkl\u00e4ren muss, weil es kaum jemand auf Anhieb einsieht. Warum also? Ein kleiner Exkurs:<\/p>\n\n\n\n<p>Kupfer ist ein Weichei &#8211; er weicht Druck aus. Etwas professioneller ausgedr\u00fcckt: Kupfer neigt unter Druckbelastung zur plastischen Verformung. Man muss also daf\u00fcr sorgen, dass immer ein Teil der mechanischen Verbindung dauerelastisch ist. Sehen wir uns mal unsere Kandidaten an:<\/p>\n\n\n\n<p>Das hintere Ende eines RJ45-Stecker besteht im Prinzip aus 8 kleinen Kupferr\u00f6hrchen. In diese R\u00f6hrchen werden die Litzen unseres Patchkabels eingelegt, danach werden mit einer sog. Crimpzange alle 8 R\u00f6hrchen zusammengepresst. Dadurch wird Kabel und Stecker verbunden. Die elastische Komponente ist in diesem Fall die Litzenstruktur der einzelnen Leiter. Es wird auch klar, warum man hier nicht die Dr\u00e4hte des Verlegekabels verwenden kann: keine elastische Komponente &#8211; Wackelkontakte vorprogrammiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt sind in einer Dose sog. Schneid-Klemmkontakte: zwei federnde Metallschneiden arbeiten sich beim Auflegen durch den Mantel der Adern des Verlegekabels und klemmen den Draht zwischen sich ein. Die elastische Komponente sind die beiden Schneiden. Die feinen Litzen des Patchkabels w\u00fcrden entweder durchschnitten werden, oder sich im Laufe der Zeit aus der Klemme herausarbeiten, da hier zwei elastische Elemente zusammentreffen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Cat. 5! Alles klar?<\/h6>\n\n\n\n<p>Oft wird die Bezeichnung &#8222;Cat. 5&#8220; (oder auch Cat. 6\/6+) wie eine Markenbezeichnung gesehen, so als w\u00e4re damit alles klar und die Verwendbarkeit sichergestellt. Dies erweist sich leider oft genug als Trugschluss. Die Kategorie eines Kabels sagt uns nur, dass dieses spezielle Kabel bestimmten \u00fcbertragungstechnischen Grenzwerten gen\u00fcge tut \u2013 und diese Grenzwerte sind nicht besonders streng.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis gibt es eine \u00dcberf\u00fclle von Kabelarten, die alle die &#8222;Cat.5&#8220; erf\u00fcllen. Teilweise sind die Kabel f\u00fcr unsere Zwecke noch nicht einmal geeignet! (Zum Beispiel erf\u00fcllt das alte &#8222;IBM Typ1A&#8220;-Kabel die Cat.5, ist aber f\u00fcr die verbreiteten Ethernet-Netzwerke nicht verwendbar).<\/p>\n\n\n\n<p>Hersteller von passiver Netzwerktechnik (Kabel, Dosen etc.) geben deshalb gerne Freigabelisten heraus, in denen festgehalten ist, welches Kabel mit welcher Dose harmoniert. Hier ist das Problem, wenn entsprechendes Material \u00fcber den Versandhandel bzw. aus dem Gro\u00dfmarktregal gekauft wird: oft kennt man noch nicht einmal den Hersteller\/Typ des Kabels, geschweige denn, ob eine Freigabe existiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp: Wenn es irgendwie geht, sollte man Verlegekabel, Dosen und Verteiler, sowie die Patchkabel aus einer Hand \u2013 und zwar mit Beratung \u2013 kaufen, selbst wenn dies ein paar Euro teurer wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Freigabelisten: Diese Listen haben nat\u00fcrlich keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Wenn eine Kombination nicht in der Liste vorkommt, bedeutet dies noch nicht, dass es nicht funktionieren wird. Bei der Endabnahme einer Kabelstrecke wird heutzutage von Endpunkt zu Endpunkt gemessen. Die Listen enthalten Kombinationen von Materialien, bei denen diese Messung bereits problemlos funktioniert hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dosen und Verteilerfelder<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie schon oben erw\u00e4hnt: sobald Sie Kabel in die Wand legen, m\u00fcssen Sie Verlegekabel benutzen. Dies bedeutet aber auch, dass Sie nicht einfach RJ-45 Stecker auf diese Kabel klemmen k\u00f6nnen \u2013 Sie ben\u00f6tigen LAN-Dosen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt diese Dosen als Unterputz-, Aufputz- und Einbaumodelle. Vor allem gibt es aber eins: die Falschen! Viele RJ-45-Dosen, die Sie angeboten bekommen, sind f\u00fcr ISDN-Verkabelungen gedacht und damit f\u00fcr Ihre geplante LAN-Verkabelung nicht geeignet. Lassen Sie sich von dem Baumarkt-Verk\u00e4ufer nichts anderes erz\u00e4hlen, denken Sie an den Schwagertantenfris\u00f6r von oben! Kommen Sie auch dann nicht in Versuchung, wenn die Dose doch vom selben Hersteller kommt, wie Ihre teure Elektroschalterserie und sich doch soo harmonisch einf\u00fcgen w\u00fcrde. Finger weg! Ich werde sp\u00e4ter noch ein paar Worte zum Thema Einkauf verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dosen, die wir ben\u00f6tigen sind geschirmte Dosen, die die ber\u00fchmte Cat. 5 (6) erf\u00fcllen \u2013 und die zum verwendeten Kabel passen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie Gr\u00f6\u00dferes vorhaben, also z.B. Ihr komplettes Haus verkabeln wollen, sollten Sie an die Anschaffung eines Verteilerfelds, oder auf neudeutsch &#8222;Patch-Panel&#8220; nachdenken. Diese bestehen aus mehreren RJ-45 Buchsen, die auf einer Metallblende montiert sind. Sie sind f\u00fcr die Montage in Verteilerschr\u00e4nken gedacht und ersparen es, mehrere doch etwas sperrige Dosen nebeneinander montieren zu m\u00fcssen. Solche Panels k\u00f6nnen sie gebraucht bereits f\u00fcr einstellige Betr\u00e4ge ersteigern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Praxis <\/h2>\n\n\n\n<p>Es geht los! Jetzt wird der Schraubenzieher in die Hand genommen und \u2013 gleich wieder weggelegt. (Au\u00dferdem wollen wir ja gar keine Schrauben ziehen, sondern h\u00f6chstens drehen\u2026aber das ist ein anderes Thema)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gut geplant ist halb gemacht<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer kennt es nicht? Egal wie viele Steckdosen man in die K\u00fcche legt, es sind immer zu wenige und an den falschen Stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich ist es auch mit der LAN-Verkabelung: Je sorgf\u00e4ltiger und gro\u00dfz\u00fcgiger man plant, desto weniger \u00c4rger hat man sp\u00e4ter. Besonders w\u00e4hrend der Bauphase eines Hauses kann man Verkabelungen fast zum Materialpreis realisieren. Sp\u00e4teres Nachr\u00fcsten ist dagegen immer teurer und es gibt \u00c4rger, weil man die sch\u00f6nen W\u00e4nde schon wieder aufrei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen Sie mit einem Grundriss Ihres Hauses (oder Ihrer Wohnung) an. Lehnen Sie sich gem\u00fctlich zur\u00fcck und \u00fcberlegen Sie in aller Ruhe, wo Sie wohl mal ein Netzwerk-Ger\u00e4t betreiben werden. Nehmen Sie sich viel Zeit und seien Sie kreativ. Wollen Sie u.U. mal irgendwo eine Web-Cam betreiben f\u00fcr \u00dcberwachungszwecke? Einen MP3-Player an der Stereoanlage, der die Dateien von einem anderen Rechner bezieht? Eine Alarmanlage mit Netzwerkanschluss? Ein Digital-Receiver mit Ethernet-Schnittstelle am TV? Immer mehr Ger\u00e4te bekommen heutzutage bereits serienm\u00e4\u00dfig Netzwerkschnittstellen verpasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie Ihren Plan soweit fertig haben, legen Sie ihn beiseite und lassen ein paar Tage verstreichen. Dann kontrollieren Sie ihn nochmals. Seien Sie gro\u00dfz\u00fcgig! Zum Sparen kommen wir sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt legen Sie noch einen Raum fest, der als die Netzzentrale dienen soll. Hier werden alle Kabel enden. Dies kann Ihr Arbeitszimmer sein, muss aber auf jeden Fall gut zug\u00e4nglich sein. Auch das Vorhandensein von gen\u00fcgend Stromdosen und eine gute Beleuchtung schadet nicht! Bedenken Sie, dass diese Zentrale z.B. der ideale Platz f\u00fcr Internet-Router, Server, Telefonanlagen etc. ist. Bedenken Sie aber auch, dass alle diese Ger\u00e4te u.U. Ger\u00e4usche im Betrieb machen. Das Schlafzimmer w\u00e4re also der grundfalsche Ort daf\u00fcr!<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt haben Sie Ihren fertigen Plan mit den Zahlen der Endger\u00e4te. Da die Standard-LAN-Dose jeweils 2 RJ-45 Ausl\u00e4sse hat, kann man also 2 Endger\u00e4te pro Dose anschlie\u00dfen. Wir sprechen daher immer von Doppeldosen. K\u00f6nnen zwei Ger\u00e4te eines Raumes jeweils an eine Doppeldose angeschlossen werden, ohne das Anschlusskabel quer durch den Raum gezogen werden m\u00fcssen? Fein, dann teilen Sie die Anzahl der Endger\u00e4te durch zwei und Sie haben Anzahl und Ort der Dosen pro Raum. An jetzt bereits bekannten &#8222;Arbeitspl\u00e4tzen&#8220; planen Sie bitte mindestens eine zus\u00e4tzliche Dose ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt k\u00f6nnen Sie noch vermerken, wo Sie im Augenblick nur alles vorbereiten wollen \u2013 und wo wirklich jetzt schon Kabel hin sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von der Planung in die Ausf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit Ihrem fertigen Plan gehen Sie nun zum Elektriker Ihres Vertrauens und beauftragen ihn damit, Leerrohre mit Zugschnur von der Zentrale zu den Orten Ihrer Dosen zu legen. Sagen Sie ihm, dass dies f\u00fcr eine sternf\u00f6rmige Datenverkabelung nach DIN EN 50173 vorgesehen ist. Lassen Sie sich das in den Auftrag schreiben. Er muss dies bereits f\u00fcr die Planung des Rohrverlaufs wissen. Stichworte sind Biegeradius und Zugbelastung. Erz\u00e4hlen Sie ihm auch, dass Sie die Datenkabel selber einziehen wollen und das er doch die eine oder andere Abzweigdose (&#8222;Ziehdose&#8220;) vor den Biegungen mehr setzen soll. Vielleicht bietet er Ihnen an, auch die Leerdosen zu setzen \u2013 dann lassen Sie auf jeden Fall UP-Schalterdosen in der Ausf\u00fchrung &#8222;tief&#8220; mit einer Tiefe von &gt;= 60mm setzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Augenblick der Besinnung<\/h3>\n\n\n\n<p>Was wollen Sie eigentlich mit Ihrer Verkabelung machen? Nur Ethernet? Auch ISDN? Vielleicht noch analoge Telefone? Anderes?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich eine RJ45 Dose anschauen, so hat diese 8 Pole. Ein Datenkabel hat 8 Adern. Passt irgendwie perfekt! Problem: Wir verlegen Doppeldosen, die haben also 16 Pole. Passt nicht mehr zu unseren 8 Adern! Es gibt jetzt zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder wir haben den Anspruch, eine wirklich universelle Verkabelung zu installieren, dann m\u00fcssen zwingend alle 8 Pole belegt sein \u2013 wir brauchen also 2 Datenkabel pro Dose bzw. ein Zwillingskabel mit 16 Adern. Ihre Materialkosten f\u00fcr Kabel haben sich soeben verdoppelt!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alternative: Wir \u00fcberlegen uns jetzt, was wir machen wollen und legen nur die Adern auf die Pole, die wir auch wirklich ben\u00f6tigen werden. Die meisten Dienste ben\u00f6tigen n\u00e4mlich wirklich nur maximal 4 Pole\/Adern, so dass wir mit unseren 4 Adern pro Dose hink\u00e4men.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dosen, Pole, Farben<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt besteht das Datenkabel aus mehreren Paaren von Adern. Um dem Verleger Ratespiele zu ersparen sind diese verschiedenfarbig gekennzeichnet. Ein Paar ist immer eine Kombination aus Farbe und Wei\u00df\/Farbe. Paare sind also z.B. Orange + Wei\u00df\/Orange, Blau + Wei\u00df\/Blau,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt mal ein paar Belegungsbeispiele:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><\/td><td>Vollbelegung (T568A)<\/td><td>Ethernet<\/td><td>ISDN<\/td><td>Telefon<\/td><td>Token-Ring<\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00df\/Orange<\/td><td>1<\/td><td>1<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Orange<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00df\/Gr\u00fcn<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><td><\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>Blau<\/td><td>4<\/td><td><\/td><td>4<\/td><td>4<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00df\/Blau<\/td><td>5<\/td><td><\/td><td>5<\/td><td>5<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>Gr\u00fcn<\/td><td>6<\/td><td>6<\/td><td>6<\/td><td>6<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00df\/Braun<\/td><td>7<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Braun<\/td><td>8<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Bitte unbedingt beachten: W\u00e4hrend die Adern der Paare an den Polen 1\/2, 4\/5, 7\/8 jeweils direkt nebeneinander aufgelegt werden, hat das Paar 3\/6 einen \u201eSprung\u201c dazwischen und umrahmt das Paar 4\/5.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist traurig aber wahr: ausgerechnet die f\u00fcr die Heimanwendung wohl wichtigsten Anwendungen (Ethernet\/ISDN\/analog) kann man nicht \u00fcber eine Belegung fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt jetzt zwei praktikable M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sie nehmen von den Doppeldosen immer eine f\u00fcr Ethernet und eine f\u00fcr ISDN\/Telefon<\/li><li>oder Sie entscheiden sich f\u00fcr die Ethernetbelegung auf beiden Dosen und arbeiten zwischen Dose und Endger\u00e4t mit Adapterkabeln.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Egal f\u00fcr welche L\u00f6sung sie sich entscheiden, Sie werden sp\u00e4ter \u00c4rger und\/oder Arbeit und Kosten damit haben. Jetzt bek\u00e4men Sie eine universelle Verkabelung zum reinen Materialpreis!<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Rat: investieren Sie jetzt und leben Sie dann sorgenfrei!<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings gibt es auch noch eine andere, elegantere M\u00f6glichkeit, die allerdings erhebliche Mehrkosten bringt: es gibt Verkabelungssysteme, bei denen ein 4-paariges Kabel immer gleich in der Dose aufgelegt wird. Allerdings gibt es f\u00fcr die (Grund-)Dose die unterschiedlichsten Eins\u00e4tze, womit man die ben\u00f6tigten Dienste zur Verf\u00fcgung stellen kann: 2 x Ethernet, 1 x Ethernet und 1 x ISDN, 2 x TAE, \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel ist das AMP CO+ System von Tyco.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir gehen einkaufen!<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die flei\u00dfigen Handwerker in der Wohnung L\u00e4rm und Schmutz machen, k\u00f6nnen Sie sich um die Materialbeschaffung k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes und wichtigstes suchen Sie sich eine Einkaufsquelle: Suchen Sie sich einen Elektronik- oder Elektrikgro\u00dfmarkt und lassen Sie sich dort beraten. Ein gutes Zeichen f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Gesch\u00e4ftes ist, wenn man Ihnen die Datenbl\u00e4tter der Kabel und Dosen mitgeben kann. Wenn Sie ein gutes Gesch\u00e4ft gefunden haben, lassen Sie sich von dem gew\u00fcnschten Material Preise und Verpackungseinheiten geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann unterbrechen Sie Ihren Elektriker lange genug, dass er Ihnen aufschreiben kann, wie die L\u00e4ngen der einzelnen Kabelkan\u00e4le\/Leerrohre sind. Meist muss er daf\u00fcr mit Ihnen und einem Meterma\u00df durch die R\u00e4ume gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie wissen, wo \u00fcberall ein Kabel hingeht, machen Sie eine neue Liste: Hier schreiben Sie alle zu verlegenden Kabel untereinander, fortlaufend nummeriert. Zu jedem Kabel schreiben Sie, wie viel Material ben\u00f6tigt wird. Das ist die L\u00e4nge der jeweiligen Kabelkan\u00e4le zzgl. 5m Zugabe pro Strang. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Lieber ein paar Meter Kabel \u00fcbrig behalten, als 0,5m zu wenig haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Summieren Sie nun die Kabell\u00e4ngen und Sie wissen, wie viel Kabel Sie einkaufen m\u00fcssen. Bedenken Sie aber, dass die Kabel nicht gest\u00fcckelt werden k\u00f6nnen. Zwei 50m Trommeln sind u.U. zuwenig, auch wenn die Gesamtl\u00e4nge weniger als 100m ist. Mit dem geeigneten Tabellenkalkulationsprogramm ist auch das aber kein Problem: das Stichwort hei\u00dft &#8222;lineare Optimierung&#8220;. In einem sehr verbreiteten Programm kann man das ganz <strong>excel<\/strong>lent mit einer Funktion machen, die nach Zielwerten sucht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt machen Sie einen Einkaufszettel. Darauf steht die Menge der ben\u00f6tigten Dosen, Patchfelder und Kabeltrommeln. Je nachdem, welche Art von Dosen und Patchfelder Sie verwenden, ben\u00f6tigen Sie auch noch ein entsprechendes Auflagewerkzeug. Zumeist ist das ein &#8222;LSA+&#8220; Werkzeug. Bitte machen Sie hier nicht den Fehler und kaufen sich ein Billigwerkzeug! Zur Not leihen Sie sich ein hochwertiges Ger\u00e4t, aber an diesen Billig-Plastikteilen f\u00fcr 3 EUR verzweifelt man.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ben\u00f6tigen Sie noch etwas, um das Kabel f\u00fcr die Installation vorzubereiten (abmanteln\/abisolieren). Viele Kabelhersteller bieten daf\u00fcr Hilfsmittel an. Wenn Ihr H\u00e4ndler das f\u00fchrt, kaufen Sie es! Es muss aber zum Kabel passen. Seien Sie bei &#8222;Universall\u00f6sungen&#8220; misstrauisch. Lieber nehmen Sie ein gutes Cuttermesser und \u00fcben!<\/p>\n\n\n\n<p>Erweitern Sie Ihre Liste noch um folgende Punkte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>1 gro\u00dfer Topf Vaseline (oder anderes Gleitmittel, s.u.)<\/li><li>3m sehr fester Eisendraht (z.B., Zaundraht)<\/li><li>500m Einzugsschnur aus Nylon (nehmen Sie dieselbe, die auch Ihr Elektriker nimmt)<\/li><li>mehrere Rollen Isolierband<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Muss ich noch erw\u00e4hnen, dass nichts davon vom Grabbeltisch beim Baumarkt sein sollte?<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen Sie mit Ihrer Liste zu dem von Ihnen gefundenen Elektromarkt (u.U. m\u00fcssen Sie \u00fcber Ihren Elektriker einkaufen) und lassen Sie sich bei gr\u00f6\u00dferen Mengen ein Angebot machen. Auch sollten Sie 1-2 Dosen auf Reserve kaufen. Reden Sie mit dem H\u00e4ndler, ob Sie sie zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen, wenn sie nicht gebraucht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strippenziehen<\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor wir uns mit dem Ziehen besch\u00e4ftigen, noch ein paar Worte zum Thema &#8222;Zugkraft&#8220;. Ein LAN-Kabel, welches zu stark zugbelastet wurde, ist ein Fall f\u00fcr die M\u00fclltonne. Was ist aber &#8222;zu stark&#8220;? In der Beschreibung jedes Kabels wird die maximale zul\u00e4ssige Zugbelastung genannt. Ein typischer Wert ist z.B. 100 N (f\u00fcr Newton). Wenn Sie jetzt ein Profiverleger sind, stellen Sie einfach diesen Wert auf Ihrem Zugger\u00e4t ein und es wird automatisch anhalten, wenn diese Belastung \u00fcberschritten wird. Funktioniert wie ein Drehmomentschl\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<p>Toll! So was haben Sie aber bestimmt nicht zur Hand, oder? Also m\u00fcssen Sie es &#8222;im Gef\u00fchl&#8220; haben, wie viel 100 N sind. Auch wenn die Physiker jetzt Schaum vor den Mund bekommen: 100 N ist ungef\u00e4hr die Kraft, die man braucht um 10kg hochzuhalten. Nehmen Sie einen 10 Liter Wassereimer und knoten sie ein ordentliches St\u00fcck Ihrer neu gekauften Zugschnur daran. Jetzt heben Sie das Ganze an der Schnur hoch. Wenn Sie die M\u00f6glichkeit haben, eine Umlenkrolle zu benutzen und horizontal zu ziehen &#8211; umso besser. Bekommen Sie ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Zugbelastung. Ein normaler Erwachsener sollte diesen Zug mit einer Hand zustande bringen. Machen Sie sich das zur Regel: Niemals mit beiden H\u00e4nden ziehen! Wenn Sie schon dabei sind, merken Sie sich noch eine Regel: Immer langsam und gleichm\u00e4\u00dfig ziehen. Bei ruckartigen &#8222;Zerren&#8220; kann n\u00e4mlich die Belastung f\u00fcr das Kabel wesentlich h\u00f6her sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie jetzt denken, dass so ein LAN-Kabel eine rechte Mimose ist, dann liegen Sie richtig! Es gibt noch ein paar Sachen, die Sie mit Ihrem Kabel besser nicht machen sollten. Zum Beispiel drauftreten, oder es mit einer Kabelschelle befestigen, oder es erhitzen (z.B. f\u00fcr einen Schrumpfschlauch), es nass werden lassen, \u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unser erstes Kabel geht in die Wand<\/h3>\n\n\n\n<p>Der gro\u00dfe Moment ist da \u2013 Sie verlegen Ihr erstes Kabel. Dazu brauchen Sie vor allem eins: einen zweiten Mann (oder Frau)!<\/p>\n\n\n\n<p>Platzieren Sie jetzt die Kabeltrommel vor der ersten Kabel\u00f6ffnung, die Sie best\u00fccken wollen. Wenn der Elektromeister gut gearbeitet hat, sollten Sie am Ende des Kabelkanals auch das Ende der eingelegten Zugschnur finden. Ziehen Sie ein wenig heraus (achten Sie darauf, dass das andere Ende nicht in der Wand verschwindet). Jetzt kn\u00fcpfen Sie eine kleine Schlinge in das Ende. Durch die Schlinge f\u00fchren Sie mehrere Streifen Isoband, die Sie am zu verlegenden Kabel anbringen. Seien Sie gro\u00dfz\u00fcgig! Denken Sie daran, wenn sich diese Verbindung unterwegs l\u00f6st, sind u.U. Arbeiten mit Hammer und Mei\u00dfel an Ihren frischverputzten W\u00e4nden n\u00f6tig! Jetzt knoten Sie ein Ende Ihrer Zugschnurrolle noch dazu. Zum Abschluss umwickeln Sie alles noch mal zum Kabelende hin \u00fcberlappend mit Isoband, so dass ein konisches Paket entsteht, aus dessen einen Ende die Zugschnur aus dem Kanal ragt und aus dem anderen Ende unser Kabel und die neue Zugschnur.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu kompliziert? Noch ein paar Euro \u00fcbrig? Dann besorgen Sie sich einen sog. &#8222;Kabelziehstrumpf&#8220; in der f\u00fcr Ihr Kabel passenden Dicke. Das sind geniale Metallgeflechte, deren Innendurchmesser bei Druck zunimmt und bei Zug geringer wird. Man knotet einfach das Ende unserer Zugschnur an das Ende des Strumpfes, dr\u00fcckt ihn in der L\u00e4nge zusammen und streift ihn \u00fcber das Kabelende. Fertig!<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt setzen wir unseren Helfer an die Wand, an der unsere Kabelrolle steht, w\u00e4hrend wir an das andere Ende des Kabelkanals gehen. Haben Sie noch mal den Wassereimer hochgehoben?<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Helfer hat zwei Aufgaben: erstens muss er darauf achten, dass das Kabel von der Trommel auch wirklich abrollt und nicht etwa seitlich vom Rollenflansch abf\u00e4llt. (Man kann sich aus einem Rundholz und ein paar Schraubzwingen eine einfache Abspulvorrichtung basteln). Zweitens wird unser Helfer den Topf mit Vaseline nehmen und das Kabel einfetten, bevor es in der Wand verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu noch eine Anmerkung: Das richtige Gleitmittel zu finden ist offensichtlich eine philosophische Frage: W\u00e4hrend die einen auf seifenhaltige Mittel schw\u00f6ren und vor Fetten warnen, schlagen die anderen beim Gedanken an Sp\u00fclmittel in Kabelkan\u00e4len die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusammen. Es kann beides stimmen, abh\u00e4ngig vom Material des Kabelmantels. Fragen Sie den Kabelverk\u00e4ufer und\/oder kaufen Sie gleich ein professionelles Gleitmittel (Nein! Nicht im Erotikshop!) dazu. Ich werde im weiteren Text immer von Vaseline, also Paraffinfett, sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn unser Helfer mit seiner Fetthand fertig ist, ziehen wir am anderen Ende an der Zugschnur. Immer sch\u00f6n langsam und gleichm\u00e4\u00dfig, immer sch\u00f6n mit einer Hand. Unser Helfer fettet, rollt Kabel und neue Zugschnur ab und f\u00fchrt alles in den Schacht ein. Sie haben die leichtere Aufgabe, also bestimmt er das Tempo. Rufverbindung ist unbedingt n\u00f6tig, zur Not mit einer Gegensprechanlage.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann wird das Kabel fest h\u00e4ngen. Wenn Sie jetzt wie ein Berserker ziehen, gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: entweder das Kabel kommt mit einem Ruck wieder frei (ist aber durch Zug besch\u00e4digt), oder die Zugschnur rei\u00dft. Im letzteren Fall viel Spa\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen lassen Sie Ihren Helfer vorsichtig an seinem Ende etwas zur\u00fcckziehen und probieren es erneut. Wenn es immer noch nicht geht, messen Sie aus, wo das Kabel sein m\u00fcsste. Zu 99% handelt es sich um eine Biegung. Wenn Ihre Elektriker Ihre W\u00fcnsche respektiert haben, sollte dort eine Verteilerdose als Revisions\u00f6ffnung sein. \u00d6ffnen Sie sie und schauen Sie, wo sich das Kabel verfangen hat. Eine Taschenlampe tut eventuell gute Dienste. Nutzen Sie die Gelegenheit, das Kabelende neu einzufetten. Helfen Sie unter Umst\u00e4nden mit dem Eisendraht oder einem Holzstab dem Kabel um die Kurve. Manchmal hilft auch etwas Silikonspray, was Sie in den Kanal Richtung Ecke spr\u00fchen (bitte kein Spr\u00fch\u00f6l o.\u00e4. verwenden!). Haben Sie Geduld \u2013 unter Umst\u00e4nden klappt es erst beim 20sten Anlauf. Sie k\u00f6nnen ja w\u00e4hrend dieser Zeit Ihren Elektriker verfluchen, der zu scharfe Biegungen gelegt hat!<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann wird ein meist reichlich verdrecktes und zerfleddertes Kabelende aus der Wand kommen. Werden Sie jetzt nicht \u00fcberm\u00fctig, sondern ziehen Sie gleichm\u00e4\u00dfig weiter, bis ca. 1m Kabel aus der Wand schauen. Lassen Sie auch Ihren Helfer auf seiner Seite noch 1m Kabel abrollen. (Anmerkung: An der zentralen Stelle, besonders wenn so etwas wie ein Verteilerschrank geplant ist, d\u00fcrfen dies auch gerne 3-4m sein.) Jetzt schneiden Sie Kabel und neue Zugschnur ab. Bitte widerstehen Sie der Versuchung, als Schutz gegen versehentliches Zur\u00fcckziehen einen Knoten ins Kabel zu machen! Daf\u00fcr haben wir ja diese gro\u00dfen \u00dcberst\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Fertig! Zeit um sich den Schwei\u00df von der Stirn zu wischen und ein gek\u00fchltes Getr\u00e4nk zu sich zu nehmen. W\u00e4hrenddessen kann man Hilfskr\u00e4fte damit beauftragen, das Isoband abzupopeln (wollen Sie nicht doch einen Ziehstrumpf verwenden?) und den Gleitmittel-Schmier von den Kabeln zu putzen. Dabei bitte kein Wasser ins Kabel bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt beschriften Sie das Kabel mit der laufenden Nummer aus Ihrer Liste. Dazu reicht ein mit Kugelschreiber beschriebenes F\u00e4hnchen aus Isoband.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Kabel werden schon einfacher gehen, achten Sie allerdings darauf, dass sie vor lauter Routine nicht die Zugkraft vergessen. Heben Sie Ihren Wassereimer mal wieder an!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenn nichts mehr geht!<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche es Ihnen nicht, aber Sie k\u00f6nnen in eine &#8222;rien ne vas plus&#8220; Situation kommen: Das Kabel hat sich zwar nicht verfangen, ist aber so schwerg\u00e4ngig, dass es weder vor noch zur\u00fcck geht, ohne die Zugkraft zu \u00fcberschreiten. Meist passiert so etwas bei gro\u00dfer Kabell\u00e4nge und vielen Biegungen. Oder war ihr Helfer zu sparsam mit der Vaseline?<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige Chance sind Ihre Revisions\u00f6ffnungen: \u00d6ffnen Sie eine, an der das Kabel bereits vorbei ist. Jetzt ist Fingerspitzengef\u00fchl angebracht. Ziehen Sie vorsichtig am Kabel, bis sich eine Schlaufe bildet, passen Sie auf, dass das Kabel dabei nicht knickt bzw. zu eng gebogen wird. Jetzt ziehen Sie an dem Kabelende, an dessen anderem Ende ihr Helfer sitzt. Ziehen Sie solange bis die herausgezogene Schlaufe gen\u00fcgend Kabel hat um bis zum Ende zu reichen. Jetzt soll Ihr Helfer mit dem Vaselinetopf umziehen. W\u00e4hrend er den Platz an der Revisions\u00f6ffnung einnimmt und die Kabelschlaufe nachfettet und einf\u00fchrt, ziehen Sie wieder vorsichtig weiter. Achten Sie bitte darauf, dass Kabel bei dieser Aktion nicht zu verdrehen. Vor allem die letzten Zentimeter der Schlaufe m\u00fcssen millimeterweise eingezogen werden, da hier die Belastung f\u00fcr das Kabel am h\u00f6chsten ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kabel und Dosen; es w\u00e4chst zusammen\u2026<\/h3>\n\n\n\n<p>Ihre Kabel sind alle dort, wo sie hin sollten \u2013 jetzt kann es weitergehen. Die verlegten Kabel lassen Sie jetzt erst mal etwas ruhen, Sie gehen daf\u00fcr in die Schule: f\u00fcr die kommenden Arbeiten braucht man \u00dcbung und eine ruhige Hand. Zusammengekauert \u00fcber einer in 30cm H\u00f6he verbauten Senkdose oder auf der Leiter an einem Verteilerfeld ist der falsche Ort, sich diese \u00dcbung zu holen, also suchen Sie sich eine hellbeleuchtete Arbeitsfl\u00e4che, vor der Sie gut sitzen k\u00f6nnen. Jetzt holen Sie sich noch eine Ihrer gekauften Dosen und 1-2m Restkabel.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen Sie damit an, die bei den Dosen beiliegende Anleitung zu lesen. Dort sollte vermerkt sein, wie bzw. wie lang das Kabel zu entmanteln ist, wie die Schirmung aufzulegen ist usw. Machen Sie es! \u00dcben Sie das Auflegen mit dem LSA+ Werkzeug. Lassen Sie nicht entmutigen, wenn es nicht sofort klappt. Irgendwann haben Sie eine fertig aufgelegte, geschlossene Dose vor sich liegen. Freuen Sie sich \u2013 und rei\u00dfen Sie alles wieder raus! Schneiden Sie das von Ihnen vorbereitete Kabelende ab und beginnen Sie bei Null. Als zus\u00e4tzlichen Anreiz k\u00f6nnen Sie noch eine von den \u00fcbrigen Doseneins\u00e4tzen holen und das Ganze auf kleinstem Raum mit kurzen Kabel\u00fcberh\u00e4ngen probieren. Oder schalten Sie mal das Licht aus und versuchen Sie es mit einer Taschenlampe zwischen den Z\u00e4hnen!<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Anmerkung aus der Praxis: Der Zahn der Zeit nagt an uns allen. Irgendwann f\u00fchlt man sich bei solchen Arbeiten blind wie Rudi, der Maulwurf. Stichwort: Altersweitsichtigkeit. Probate Hilfsmittel: eine starke Stirnbandleuchte (wie sie die Jogger tragen) und eine klappbare Vergr\u00f6\u00dferungsbrille, die man vor seine eigentliche Brille stecken kann. Besonders letzteres ist nicht ganz billig wenn es was taugen soll, aber es lohnt sich unbedingt!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie das f\u00fcnfmal ohne Fehler hintereinander schaffen sind Sie reif f\u00fcr den Ernstfall. Jetzt k\u00f6nnen Sie an die eigentliche Verkabelung ran!<\/p>\n\n\n\n<p>Der mutigste Schritt hierbei ist gleich am Beginn: Sie m\u00fcssen Ihr sch\u00f6nes, frisch verlegtes Kabel fast wandb\u00fcndig abschneiden! Je k\u00fcrzer Sie schneiden, desto besser f\u00fcr die Daten\u00fcbertragung. Nat\u00fcrlich muss noch soviel Kabel \u00fcbrig sein, dass Sie es in den Doseneinsatz bringen und dort auflegen k\u00f6nnen. Als Anf\u00e4nger sollten Sie es besser so auflegen, dass Sie das auch noch einmal wiederholen k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das haben Sie ja jetzt ge\u00fcbt und k\u00f6nnen es\u2026 oder wollen Sie nicht doch noch mal einen Probelauf einlegen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie Ihre erste LAN-Dose fertig bekommen ohne einen Schwei\u00dftropfen auf der Stirn, haben Sie meine uneingeschr\u00e4nkte Hochachtung! Wahrscheinlich sind Sie hauptberuflich beim Bombenentsch\u00e4rfungskommando oder arbeiten in einem Kindergarten. Ihre Nerven m\u00fcssen jedenfalls aus Stahl sein!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trau schau wem! <\/h3>\n\n\n\n<p>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, sagte schon Lenin \u2013 und was f\u00fcr Russland gut war, ist auch f\u00fcr uns gut. Wir k\u00f6nnen zwar keine qualifizierte Messung unserer Installation durchf\u00fchren, aber f\u00fcr eine simple Durchgangsmessung sollte Zeit sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie ben\u00f6tigen dazu einen Durchgangsmesser mit feiner Pr\u00fcfspitze und ein St\u00fcck vollbelegtes LAN-Kabel mit einem RJ-45 Stecker darauf. Schlachten Sie zur Not ein normales Anschlusskabel, in dem Sie es in der Mitte durchschneiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Entmanteln Sie das Kabel und isolieren Sie die Adernenden ab. Jetzt l\u00f6ten Sie die Adernpaare zusammen, also orange mit Wei\u00df\/orange etc. Jetzt die L\u00f6tstellen noch mit Isoband umwickeln. Voil\u00e0, fertig ist Ihr Pr\u00fcfstecker im Eigenbau.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Stecker platzieren Sie immer an einem Kabelende und messen das andere Ende durch. Wenn Ihnen das Auflegen der Pr\u00fcfspitzen in der Dose zu fummelig ist (mir ist es das!), dann sollten Sie sich auf einem kleinen Holzbrett eine 8-polige Schraubleiste (oder einen entsprechenden L\u00fcsterklemmenriegel) montieren und die andere H\u00e4lfte Ihres massakrierten LAN-Kabels auflegen. Da es sich hier um ein Patchkabel mit Aderlitzen handelt, m\u00fcssen Sie die Enden auf jeden Fall verzinnen, bevor Sie sie festschrauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt k\u00f6nnen Sie ganz bequem die einzelnen Adernpaare auf Durchgang messen. Sollte an einer Kabelstrecke ein Paar keinen Durchgang haben, bleibt Ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als beide Enddosen wieder zu \u00f6ffnen. Inspizieren Sie die Kabel mit einer Lupe. Wenn Sie nichts sehen, hilft es oft, wenn Sie die fraglichen Adern mit einem kleinen Schraubendreher etwas in der LSA-Schiene hoch- und runterdr\u00fccken. Manchmal ist n\u00e4mlich der Adermantel etwas dicker, oder die Schneide der Klemmvorrichtung war etwas stumpf. Durch die Bewegung wird dann das isolierende Material entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das auch nicht hilft, messen Sie mal die Dose selber durch: Stecken Sie den Pr\u00fcfstecker ein und messen Sie die Paare an der R\u00fcckseite der offenen Dose, also an den Klemmleisten selber durch. Unter Umst\u00e4nden ist die Dose selber hin\u00fcber. In diesem Fall tauschen Sie sie gegen eine Ihrer Reservedosen aus. Denken Sie bitte daran, dass Sie das Kabel in einem solchen Fall nochmals vorbereiten m\u00fcssen. Sie k\u00f6nnen nicht einfach die bereits einmal verklemmten Adern in die neue Dose pressen. Pessimisten messen \u00fcbrigens Dosen vor der Montage durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Was wir auf diese Art allerdings nicht messen k\u00f6nnen, ist ob eine Verdrehung der Adernpaare vorliegt. Dies geht mit dem &#8222;Pr\u00fcfstecker deluxe&#8220; (danke f\u00fcr diesen Trick an Peter (TOO)G\u00f6tz):<\/p>\n\n\n\n<p>Man ben\u00f6tigt dazu 8 Widerst\u00e4nde \u00e1 1kOhm.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen Pin 1 und Pin 2 werden 2 Widerst\u00e4nde in Serie gel\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen Pin 2 und Pin 3, 3 und 4, 4 und 5, 5 und 6, 6 und 7, 7 und 8 jeweils 1 Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun misst man mit dem Ohm-Meter (Sollwerte)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>zwischen Pin 1 und 2 = 2k<\/li><li>zwischen Pin 1 und 3 = 3k usw. bis<\/li><li>zwischen Pin 1 und 8 = 8k.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bei einem Kurzschluss kommt man nicht auf die 8k zwischen Pin 1 und 8. Bei einer falschen Verdrahtung sieht man sofort welche Dr\u00e4hte vertauscht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Machen wir uns aber nichts vor: eine Pr\u00fcfung mit solchen Mitteln ist eine elende Fummelei! Wesentlich bequemer und zuverl\u00e4ssiger geht das mit geeigneten Messinstrumenten. Gute Ger\u00e4te sind kinderleicht zu bedienen und zeigen nicht nur Verbindung und Kurzschluss an, sondern auch Verpolungen und Kabelbr\u00fcche. Leider sind die Teile sehr(!) teuer. L\u00f6sung: Leihen Sie sich so etwas. Fragen sie herum, ob ein Bekannter so etwas hat (oder herankommt) &#8211; unter Umst\u00e4nden kann Ihnen auch Ihr Elektriker helfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unverhofft kommt oft<\/h3>\n\n\n\n<p>Die ganze Zeit haben wir den Fall behandelt, dass eine Verkabelung quasi bei Null anf\u00e4ngt. Oft ist das aber nicht der Fall. Manchmal wurde bereits ein Kabelkanal verlegt, in dem sich bereits Telefonkabel und Antennenleitungen befinden. Wie bekomme ich aber jetzt mein neues Kabel in den bestehenden Schacht?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, wenn wir Gl\u00fcck haben, war derjenige, der die Kabel damals gelegt hat so schlau und hat einen Zugdraht\/Zugschnur mitlaufen lassen. In diesem Fall k\u00f6nnen wir einfach wie oben beschrieben loslegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fcck hat man selten, sagt das Sprichwort. Meist ist kein Zugdraht da. Jetzt wird es etwas komplizierter. Es gibt mehrere M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens k\u00f6nnen Sie nat\u00fcrlich eines der vorhandenen Kabel als Zugdraht benutzen: in diesem Fall m\u00fcssen Sie allerdings nicht nur das &#8222;Opfer-Kabel&#8220; neu kaufen, sondern auch dieses, das Netzwerkkabel und einen Zugdraht auf einmal durchziehen. Das kann sich lohnen, wenn das alte Kabel sowieso zu erneuern w\u00e4re, z.B. ein nicht kabel- bzw. satellitentaugliches Antennenkabel.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens k\u00f6nnen wir mit einem so genannten Einziehger\u00e4t arbeiten. Hierbei handelt es sich um ein relativ steifes Nylonband auf einem Abrollmechanismus. \u00c4hnlich wie bei einer Reinigungsspirale f\u00fcr Abwasserrohre sucht sich dieses Band seinen Weg selber \u2013 jedenfalls wenn es nicht zu verwinkelt ist. Zu beachten ist, dass diese Ger\u00e4te relativ teuer sind. Wir sollten also versuchen, ob wir uns so ein Teil bei einem Werkzeugverleih mieten k\u00f6nnen. Mit dem Netzwerkkabel ziehen wir nat\u00fcrlich auch wieder eine neue Zugschnur ein. Ehrensache.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja: solche Einziehger\u00e4te sind auch die ultima ratio, wenn uns selber mal die Zugschnur rei\u00dft\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Eine dritte relativ unkonventionelle M\u00f6glichkeit, die allerdings nicht immer funktioniert: Man nehme einen kr\u00e4ftigen Haarf\u00f6n und eine alte Audiokassette (Museum?). Von der Kassette spulen und schneiden wir eine ausreichende Menge Bandmaterial ab, so dass es reichlich mehr ist als die L\u00e4nge des Kabelkanals. Jetzt befestigen wir ein Ende des Bandes und f\u00fchren das andere Ende in den Kanal ein. Jetzt den (kalten) Luftstrom des F\u00f6ns so in den Kanal lenken, dass grade noch das Band nachrutschen kann. Wenn der Kanal einigerma\u00dfen dicht ist, sollte der Luftzug ausreichen, um das Band am anderen Ende rauszupusten. Mit dem \u00fcberraschend stabilen Band kann man dann eine Zugschnur nachziehen. Geht \u00fcbrigens auch andersherum mit einem Staubsauger am Zielende des Rohres.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lieber Himmel! Geht das denn nicht einfacher?<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie es die Profis machen<\/h4>\n\n\n\n<p>Um die Wahrheit zu sagen: selbst professionelle Verkabler lieben solche Installationen nicht grade! Im professionellen Bereich werden nur in Ausnahmef\u00e4llen Unterputzinstallationen eingesetzt. Der Grund sind die hohen Kosten bei Installation und eventuellen Reparaturen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen nimmt man auf der Wand aufliegende Kabelkan\u00e4le aus Kunststoff oder Metall, die man mit einem Klemmdeckel relativ einfach \u00f6ffnen und wieder verschlie\u00dfen kann. Die Dosen gibt es in passenden Einbauversionen speziell f\u00fcr solche Kan\u00e4le. Hier werden die Kabel einfach eingelegt und wenn alles so funktioniert wie es soll, die Deckel zugemacht. Fertig!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie es Privatleute machen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn es ihr \u00e4sthetisches Empfinden nicht st\u00f6rt, k\u00f6nnen Sie sich solche Kan\u00e4le nat\u00fcrlich auch in die Wohnung legen. Mir pers\u00f6nlich sind sie zu klobig. Es gibt auch relativ unauff\u00e4llige Kan\u00e4le in Fu\u00dfleisten, allerdings ist erstens deren Kapazit\u00e4t meist relativ begrenzt und zweitens muss man dann trotzdem die Dosen irgendwo unterbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Alternative kann man die Kabel nat\u00fcrlich einfach auf Putz verlegen. Auch die Dosen gibt es als Aufputzversion, bzw. mit Aufputzrahmen als Erweiterung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verlegung ist relativ einfach, allerdings muss man aufpassen, dass man die Kabel auf keinen Fall mit Kabelschellen quetscht. Achten Sie auch auf die Biegeradien. Wer die Kabel mit Gewalt in die Ecken quetscht hat schon verloren!<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem wird man auch bei dieser Verlegung um Kabelziehen nicht herum kommen: n\u00e4mlich immer dann, wenn man die Kabel in einen anderen Raum verlegen will. Wenn man nicht die sehr h\u00e4ssliche M\u00f6glichkeit nutzt, die Kabel unten am T\u00fcrrahmen zu f\u00fchren (wozu man oft das T\u00fcrblatt k\u00fcrzen muss), kommt man um Mauerdurchbruchsbohrungen nicht herum. Einen Bohrhammer mit Durchbruchsbohrer kann man sich leihen. W\u00e4hlen Sie die Bohrerst\u00e4rke aber nicht zu gering! Ein 16mm Bohrer ist f\u00fcr 2 Kabel bereits recht &#8222;stramm&#8220;. Lieber einen &gt;24mm Bohrer nehmen \u2013 schlie\u00dfen muss man die Bohrungen sp\u00e4ter sowieso wieder, also kann man sich auch die Arbeit erleichtern und gleich eine bequeme Gr\u00f6\u00dfe bohren.<\/p>\n\n\n\n<p>Da keine Biegungen im Mauerdurchbruch sind, geht das Durchziehen der Kabel hier fast widerstandslos. Achten Sie allerdings darauf, dass das Kabel keine Schlaufen bildet und dann u.U. geknickt wird beim ziehen. Auch hier arbeitet man am besten mit einem Helfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein paar kleine rechtliche Hinweise:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sie sind Mieter? Dann bedenken Sie bitte, dass alle Ma\u00dfnahmen, bei denen Mauern durchbohrt oder geschlitzt werden, der schriftlichen Genehmigung des Vermieters erfordern. Das kann sonst sehr teuer werden.<\/li><li>Besitzer einer Eigentumswohnung? Tragende W\u00e4nde sind Gemeinschaftseigentum. Hier muss man f\u00fcr die obigen Arbeiten die Zustimmung der Eigent\u00fcmergemeinschaft haben.<\/li><li>Eigenes Haus? Nur zu\u2026!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Noch ein Wort zum Schluss<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich selber komme aus der EDV-Welt \u2013 Spannungen \u00fcber 12V sind mir damit automatisch suspekt. Wenn also im Teil, der sich um Elektrotechnik und\/oder Installationstechnik dreht, fachliche Fehler sind: bitte schicken Sie mir eine Mail mit den Korrekturen. Wird dankbar akzeptiert und (wenn gew\u00fcnscht gerne auch mit Namensnennung des Korrektors) eingebaut. Ebenso bin ich f\u00fcr die Meldung von Tippfehlern dankbar (\u2026warum sagt mir z.B. keiner, dass ich einmal statt \u201eLeerrohr\u201c ein \u201eLehrrohr\u201c geschrieben hatte?!)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort zum Vorwort Hier sind die Reste meiner einstigen &#8222;Netzwerktechnik&#8220;-Seiten gelandet. 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